Tag: Kreisliga Hannover-Land Staffel 3

Am Ende steht ein Sieg und Platz 12

Der Hiddestorfer Eintracht gelang am vergangenen Sonntag durch einen 3:2-AuswĂ€rtserfolg beim TSV Groß Munzel der Klassenerhalt!

Vor dem Spiel gab es von Trainer Schöndube die ganz klare Ansage an die Mannschaft, alle Handys auszuschalten und den Fokus auf die bevorstehende Partie gegen den direkten Konkurrenten aus Groß Munzel zu legen. Trotzdem sickerten schon beim AufwĂ€rmen erste Infos vom Spiel in Barsinghausen durch. GerĂŒchteweise fĂŒhre der Gast aus Harenberg 1:0, spĂ€ter hieß es 3:0 und irgendwann schnappte man auf, Barsinghausen hĂ€tte doch noch gewonnen. Ob man wollte oder nicht: Die bevorstehende Partie sollte vollgepumpt mit Adrenalin und Testosteron stattfinden!

Den besseren Start legte allerdings der Gastgeber aus Groß Munzel hin, die auf Teufel komm raus ihr Heil in der Offensive suchten und die GĂ€ste frĂŒh jenseits der Mittellinie attackierten. Mit Erfolg. Oftmals wurden die Abwehrspieler beim Spielaufbau am eigenen Strafraum gestört und der leicht stumpfe Platz sorgte gepaart mit der Brisanz dieser Begegnung fĂŒr viele Fehler, die vor allem am Anfang der Eintracht schwer zu schaffen machten. Allen voran Adem Özdemir fehlte seine SouverĂ€nitĂ€t, Spielgestalter Serdal Basci wirkte völlig ĂŒberfordert, die Offensive fand so gut wie gar nicht statt. Der Druck, den die Gastgeber aufbauten, war zum greifen nah.

Nach 22 Minuten sorgte dann eine Fehlerkette der Hiddestorfer fĂŒr die verdiente FĂŒhrung der Gastgeber, die Pascal Kuhn erzielen sollte. Schon zuvor schwammen die in schwarz spielenden GĂ€ste gewaltig und eine Mixtur aus NervositĂ€t, UnfĂ€higkeit und Pech sorgte dafĂŒr, dass der FĂŒhrungstreffer nicht schon vorher fiel. Entlastungsangriffe waren bis dato Fehlanzeige und der gegen Leveste ĂŒberragende Reza Hassanzada fand in der ersten halben Stunde ĂŒberhaupt nicht statt. Sehr zum Leidwesen seines Trainers, der noch sich noch einmal so eine Leistung wĂŒnschte.

Das 1:0 der Hausherren schien aber auch so etwas wie der Weckruf fĂŒr die Eintracht gewesen zu sein. Fortan legte man eine Schippe drauf und konnte Groß Munzels Defensive, die zusammen sicher ĂŒber 300kg wog, das eine oder andere Mal unter Druck setzen. Die Erlösung brachte eine Freistoßflanke von Marco Maaß aus dem Halbfeld, die am Ende nach letzter BerĂŒhrung von Alex Zentner, der seinen wuchtigen Körper ins GetĂŒmmel rammte, hinten links im Tor einschlug (35.). Der wichtige Ausgleich, der auch den Hiddestorfer Anhang aus seiner Lethargie wachkĂŒssen sollte. Denn die rund 70 Fans – ja, an diesem Tag waren sie Fans und unterstĂŒtzen die Mannschaft mit Rasseln, Trommeln und ihrem wohl stĂ€rksten, lautesten Organ, ihrer Stimme – machten das vermeintliche AuswĂ€rtsspiel zu einem Heimspiel. Berauscht von diesem Stimmungsorkan drehte die Eintracht das Spiel binnen kĂŒrzester Zeit, nachdem Reza Hassanzada einem Groß Munzler Verteidiger den Ball abluchste und in RĂŒcklage noch per Querpass vor das GehĂ€use passte. Dort einschussbereit tauchte drei Minuten nach dem Ausgleich Stefan Gabor auf und markierte die FĂŒhrung fĂŒr die GĂ€ste, wenngleich diese ein wenig schmeichelhaft war.

Mit dieser FĂŒhrung sollte es zum Pausentee gehen, um durchzuatmen und sich wieder zu sammeln. Die teils fahrigen Abspielfehler und Stockfehler im Spielaufbau sorgten trotz diverser KaltgetrĂ€nke beim mitgereisten Anhang fĂŒr Herz-Rhytmus-Störungen, die nur schwer auszugleichen waren. Es sei denn, man schlief die vorherige Nacht nicht und hatte Spaß daran, in bleibender Erinnerung zu bleiben. Dazu aber spĂ€ter mehr. GerĂŒchte aus Bredenbeck, einem weiteren Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt, machten die Runde und die GĂ€ste aus Goltern sollten angeblich 1:0 fĂŒhren. Das hieße Klassenerhalt. Aber was hieß das schon, wenn mehrere Zeugen u.a. aus Hiddestorf bestĂ€tigten, dass die Zweite des TSV Barsinghausen bis zur 87. Minute 0:3 gegen Hardenberg zurĂŒcklag und dass das Spiel noch drehte und 4:3 gewann? So viel GlĂŒck hat sonst nur der HSV! Aber das ist ein anderes Thema


In der zweiten Halbzeit zeigte man sich wacher und konzentrierter und hatte die immer wieder anlaufenden Gastgeber weitestgehend im Griff. Naja so fast, denn ausgerechnet KapitĂ€n und Routinier Marco Maaß verschĂ€tzte sich bei einem langen Ball Groß Munzels katastrophal! Erneut war es Pascal Kuhn, der den Braten roch, an Marco vorbeisprintete, Max Lieseberg im Tor der GĂ€ste keine Chance ließ und den Ball zum viel umjubelten 2:2-Ausgleich in die Maschen drosch (56.). Plötzlich war alles wieder offen. Erste GerĂŒchte ĂŒber einen Bredenbecker Ausgleich machten die Runde. Adrenalin pur!

In der Folge wechselte Groß Munzels Trainer Gustav Kuhn drei Mal und setzte auf die Karte Brechstange! Der erhoffte Effekt blieb aber aus und der Spielfluss der Hausherren wirkte mit zunehmender Dauer gehemmt, wĂ€hren die Eintracht auf einen alles entscheidenden Konter lauerte. Fortan gelang es den Hiddestorfern aufgrund der langen, weiten BĂ€lle der Blau-Weißen immer öfter selbst in Ballbesitz zu kommen und so Zeit von der Uhr zu nehmen. Trotzdem war das Ergebnis gefĂ€hrlich und die Partie konnte noch in beide Richtungen kippen. Es war demnach nichts fĂŒr schwache Nerven!

Apropos Nerven. DIE hatte auf jeden Fall der Schiedsrichter-Assistent Uwe Sandig, der auf der Seite des Hiddestorfer Anhangs das eine oder andere Mal sehr zweifelhafte Entscheidungen fĂ€llte und gar seinen Schiedsrichter Karsten Ritter ĂŒberstimmte, der in dieser Partie aber die genau richtige Ansetzung war und von außen betrachtet das Spiel stets im Griff hatte. Insbesondere die definitiv falsche Abseitsentscheidung zu Lasten von Stefan Gabor sorgte fĂŒr einen Shitstorm gegen den Assistenten, der sich fortan vorgekommen sein muss, wie in einem Bundesligastadion, in der die ganze Kurve hinter ihm seinen Kopf forderte. Mit stoischer Ruhe jedoch ertrug er alle Anfeindungen und sorgte zudem noch fĂŒr ein Novum in der Kreisliga.

Etwa 10 Minuten vor dem Ende erreichte der Pöbeltrupp, der in der vorigen Nacht noch ohne Schlaf in Hamburg einen Junggesellenabschied gefeiert hat, erneut die Hintertorseite von Alfredo-Arnaldo Garcia, seines Zeichens Torwart von Groß Munzel und setzte ihn schon wie im ersten Durchgang „unter Druck“. Alles regelkonform hinter dem Zaun, wie auch die rund 20 Zuschauer des TSV Groß Munzel hinter dem Tor von Max Lieseberg. Trotzdem fĂŒhlte sich Torwart Garcia belĂ€stigt und der Schiedsrichter unterbrach auf Anweisung seines Assistenten Sandig die Partie, um Ordner herbeizuholen und die Pöbler hinter dem Tor zu entfernen. Am Rande dieser Aktion wies er noch Trainer Schöndube darauf hin, dafĂŒr zu sorgen, dass sich der Anhang fortan ordentlich benimmt, da er ansonsten die komplette Seite rĂ€umen ließe. Man stelle sich das mal in der Bundesliga vor: Ein Spieler wird beleidigt und der Schiedsrichter lĂ€sst die ganze Gegengerade rĂ€umen. Humorvolle Darstellung.

Jedenfalls ging es nach kurzer Unterbrechung weiter und es schein, als hĂ€tten die Hiddestorfer in der kurzen Pause KrĂ€fte getankt. Denn es war ein mustergĂŒltiger Konter des SVE, den Reza Hassanzada vier Minuten vor dem Ende seinen Stempel aufdrĂŒckte und das siegbringende und viel umjubelte 3:2 fĂŒr die Eintracht erzielte. Selbst die Ersatzspieler stĂŒrmten auf den Platz zum Jubeln und kurzzeitig vergaß man, dass es „nur“ der Klassenerhalt war. Selbst die Szenerie nach dem Schlusspfiff erinnerte dank Bierduschen usw. tendenziell eher an eine wilde Aufstiegsfeier, wo man gerade das entscheidende Relegationsspiel gewonnen hatte. Dass dieser Sieg wichtig war, zeugt von der Tatsache, dass die Gastgeber aus Groß Munzel, die einen tollen Kampf boten und eine starke RĂŒckrunde spielten, aufgrund dieser Niederlage in die Relegation zur Kreisklasse mĂŒssen. Der SVE hingegen ist auch nĂ€chste Saison fester Bestandteil der Kreisliga Hannover-Land Staffel 3!

Im Anschluss der Partie begoss man noch den Sieg im Vereinsheim in Hiddestorf. GerĂŒchten zur Folge gingen die letzten erst spĂ€t in der Nacht, trotz des darauf folgenden Arbeitstages. Man kann nur hoffen, dass man trotz aller Euphorie fĂŒr die kommende Saison die richtigen Lehren aus dieser Spielzeit zog. Denn betrachtet man die gesamte Saison, hat man sich das alles anders vorgestellt und ich persönlich fand auch diese Spielzeit wieder enttĂ€uschend. Zwar wurde man Zwölfter, lange Zeit jedoch war man Tabellenletzter. Es gab viele Störfeuer in dieser Saison, Verletzungen und Disziplinlosigkeiten – trotzdem bewies die Mannschaft am Ende Moral und zeigte, dass sie eine Einheit sein kann, in der jeder fĂŒr den anderen kĂ€mpft und sich aufopfert, auch wenn der eine oder andere gerne mehr Spielzeit bekommen hĂ€tte. Am Ende steht ein Sieg und Platz 12!

TSV Groß Munzel – SV Eintr. Hiddestorf       2:3 (1:2)
ca. 137 Zuschauer
Aufstellung: Lieseberg, Barlak, Özdemir, Z. Sejdic (71. Mauch), Gabor (89. Saris), Zentner (90. Volokidin), Basci, R. Hassanzada, JĂ€ger, Maaß, Ewert
Ersatzbank: Wasner, Wellings, Saris, Mauch, Dönmez, Volokidin
Tore: 1:0 Kuhn (22.), 1:1 Zentner (35.), 1:2 Gabor (38.), 2:2 Kuhn (56.), 2:3 R. Hassanzada (86.)

 

Stimmen zum Spiel:

Heiko Schöndube (Trainer SV Eintr. Hiddestorf):
Meinem Team war die Last deutlich anzumerken. Wir konnten uns dann aber etwas freischwimmen.

 

Gustav Kuhn (Trainer TSV Groß Munzel):
Wenn wir gegen einen nicht wirklich starken Gegner wie Hiddestorf verlieren, sind wir vielleicht auch einfach zu schwach fĂŒr die Kreisliga.

Ich fĂŒr meinen Teil möchte mich bei Euch Lesern bedanken! Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, ĂŒber die Spiele des SVE möglichst neutral aus der Beobachterrolle zu berichten, die Stadionzeitung zu erstellen und so einen Mehrwert geschaffen zu haben, den nur wenige Kreisligisten bieten konnten und können werden. Auch ich sage an dieser Stelle TschĂŒss. Ein großer Dank geht an einen nicht genannten Pressesprecher eines Konkurrenten, der mir sein Netzwerk mit zur VerfĂŒgung stellte und es mir so ermöglichte, die Kader der GĂ€ste zur VerfĂŒgung stelle sowie die Interviews mit den Trainern, Betreuern und Pressesprechern ermöglichte. Danke an Kristina Maaß und Max Lieseberg, die mir beim Statistik sammeln geholfen haben. Danke an alle weiteren Schreiber, danke an die Mannschaft, danke an das Trainergespann. Eine kleine TrĂ€ne verdrĂŒcke ich fĂŒr die Stadionzeitung, die es fortan nicht mehr geben wird, aber ich bin mir sicher die Berichterstattung ĂŒber die Hiddestorf-App, die Webseite und via Social Media wird zukunftsorientiert ganz sicher mehr Leute erreichen. Ich bin gespannt und freu mich drauf. FĂŒr die Zukunft Euch nur das Beste!!! TschĂŒss. Dennis #17

Das Wunder von Hiddestorf

Im letzten Heimspiel gegen den TV Jahn Leveste – in der Hinserie ungeschlagener TabellenfĂŒhrer – gelang ein wichtiger Sieg des Davids gegen den Goliath.

Die Vorzeichen der Kreisliga-Begegnung zwischen dem SV Eintracht Hiddestorf und dem TV Jahn Leveste hĂ€tten unterschiedlicher kaum sein können. Auf der einen Seite der Gastgeber, dem das Wasser im Kampf um den Verbleib in der Kreisliga Staffel 3 bis zum Halse stand und auf der anderen Seite der TV Jahn Leveste, der seinen komfortablen Punktevorsprung aus der ĂŒberragenden Hinrunde eingebĂŒĂŸt hatte. Mittlerweile war der TV Jahn auf den dritten Tabellenplatz abgerutscht und es bedurfte eines Sieges, wollte man es in der eigenen Hand haben, zumindest den zweiten Tabellenplatz und die damit verbundene Aufstiegsrelegation zu sichern.

Die vermeintliche Aufholjagd der gastgebenden Eintracht verpuffte am vorangegangenen Sonntag, als man mit 0:3 beim SV Weetzen verlor und zudem Verhaltensweisen an den Tag legte, die man zuletzt in der indiskutablen Hinrunde sah. Insofern geriet man durch den Sieg der Reserve Barsinghausens wieder in akute Abstiegsnot und stand vor Anpfiff der Partie unter dem Strich. Leveste hingegen hatte gewisse Parallelen mit dem großen FC Bayern MĂŒnchen. In der Hinrunde das Team der Stunde und ungeschlagen, verlor man am Sonntag auf heimischer Anlage mit 0:3 gegen den FC Springe und verspielte damit Platz 1. Schlimmer noch, der SC Hemmingen-Westerfeld zog in der Tabelle vorbei, hatte aber zu diesem Zeitpunkt ein Spiel und einen Punkt mehr auf dem Konto.

Beide Mannschaften waren somit gezwungen auf Sieg zu spielen und unter den knapp 70 Zuschauern befanden sich viele bekannte Gesichter vom SC Hemmingen-Westerfeld, die unserer Eintracht die Daumen drĂŒckten. Hiddestorfs Trainer Schöndube musste in diesem so wichtigen Spiel neben den Langzeitverletzten um Kevin Leineweber auf seinen Stammtorwart Hozan Partawie verzichten, dafĂŒr rĂŒckte Max Lieseberg zwischen die Pfosten. Der aufstrebende Omed Hassanzada ist fĂŒr den Rest der Saison rotgesperrt und wird ersten SchĂ€tzungen zur Folge, da er WiederholungstĂ€ter ist, erst im Herbst diesen Jahres gegen den Ball treten dĂŒrfen. Aber auch beim TV Jahn Leveste fielen etliche Akteure aus. Entweder aus beruflichen oder eben verletzungsbedingten GrĂŒnden. So fehlte beispielsweise der TopstĂŒrmer Haken Hot, wie auch schon am Sonntag beim Duell mit Springe.

Der Favorit aus Leveste fand dabei besser ins Spiel und dominierte die erste Viertelstunde das Spielgeschehen auf einem Platz, der Bundesligareife hatte. Mit einfachsten Stilmitteln wie dem Doppelpass schaffte man es, ĂŒber Außen die Gastgeber in die eigene HĂ€lfte zu drĂ€ngen. Jedoch fehlten danach entsprechende Ideen bzw. gerade FĂŒĂŸe, den die Flanken landeten oft irgendwo im Nirgendwo, jedenfalls nicht da, wo Levestes StĂŒrmer Bertan Torpuz stand. Auf der anderen Seite benötigte Hiddestorf ein Weilchen, um die NervositĂ€t abzulegen und selbst aktiv zu werden. Nach gut 22 Minuten gelang ĂŒber Alex Zentner der erste gute Konter der Gastgeber, der Hoffnung gab, beim schnellen Umschalten seinerseits zu Chancen zu gelangen.

Der Gast aus Leveste tat bis dahin zu wenig, um die tief verteidigenden Gastgeber ernsthaft in BedrĂ€ngnis zu bringen. Vor allem Adem Özdemir wusste seinen Pendant auf der anderen Seite im ersten Durchgang kaltzustellen. Die sonst so kreative Zentrale der GĂ€ste lahmte, wĂ€hrend die Eintracht auf Fehler und Konter lauerte. Nach einer halben Stunde war Reza Hassanzada allein auf weiter Flur, wurde aber vom Schiedsrichter wegen einer vermeintlichen Abseitspositionen wieder zurĂŒckgepfiffen. Trotzdem sorgten Konter von Stefan Gabor und Alex Zentner fĂŒr Gefahr vor dem Tor der GĂ€ste, die selbst nicht wirklich zum Abschluss kamen. Außer kurz vor dem Halbzeitpfiff, als sie es schafften, mittig vor Hiddestorfs Tor die LĂŒcke zu finden und so aus zentraler Position zum Abschluss kamen. Zum GlĂŒck fĂŒr die Eintracht rauschte der Ball Zentimeter am Pfosten vorbei. Durchatmen. Kraft tanken. Halbzeit.

Im zweiten Abschnitt schwanden bei den GĂ€sten die KrĂ€fte und der Tabellenvorletzte aus Hiddestorf ĂŒbernahm zunehmend das Zepter. Bei Balleroberung gelang es Alex Zentner, Reza Hassanzada und Stefan Gabor, die Hintermannschaft des Tabellendritte mehrmals in BedrĂ€ngnis zu bringen. Vor allem das sonst so starke Mittelfeld Levestes war im zweiten Abschnitt nicht prĂ€sent, wodurch sich viel Raum fĂŒr Hiddestorf ergab. Nach 59 Minuten sollten die Gastgeber unter tatkrĂ€ftiger Mithilfe von Levestes Schlussmann Benno BĂŒcher 1:0 in FĂŒhrung gehen. Dieser konnten einen 40m-Freistoß von Marco Maaß nicht festhalten, Robin JĂ€ger sagte ‚Danke‘ und schob locker aus 8 Metern ein. Ein FĂŒhrung, die vielleicht ĂŒberraschte, aber keineswegs unverdient war.

In der Folgte erhöhten die Hausherren den Druck und Leveste brach ein. Es folgte Angriff um Angriff und insbesondere Reza Hassanzada machte an diesem Tag das beste Saisonspiel! Er ging viele Wege, die Kraft raubten, leistete sich keine Unkonzentriertheiten und war im eins gegen eins den Abwehrspielern grĂ¶ĂŸtenteils ĂŒberlegen. Abwechselnd mit Alex Zentner und Stefan Gabor attackierten sie die Levester frĂŒh in deren HĂ€lfte und zwangen sie so zu Fehlern, die böse bestraft wurden. Nur vier Minuten nach der FĂŒhrung wurde Stefan Gabor im Levester Strafraum zu Fall gebracht, den fĂ€lligen Elfmeter verwandelte Serdal Basci eiskalt und ohne mit der Wimper zu zucken.

Die GĂ€ste hĂ€tten an diesem Tag noch Stunden spielen können, selbst ein Scheunentor hĂ€tten sie nicht getroffen. Wenn es mal nach einer Standardsituation gefĂ€hrlich wurde, strahlte Schlussmann Max Lieseberg die nötige Sicherheit aus. Ohne große Spielpraxis bestach er durch zwei sehr starke Paraden, in denen er den Ball festhielt und den nachsetzenden Angreifern keine Chance gab, einen Abstauber zum vermeintlichen Anschluss zu verwerten. Mit dieser Gewissheit im RĂŒcken spielte die Hiddestorfer Eintracht die restliche halbe Stunde ihren Stiefel runter, ohne in große BedrĂ€ngnis zu kommen. Bei besserer Chancenauswertung hĂ€tte durchaus noch ein Treffer fallen können, aber im Endeffekt spiegelt das Ergebnis auch den Spielverlauf wieder. Ein verdienter Erfolg des SVE, der sich somit aus dem Tabellenkeller befreien und sein GlĂŒck in die eigene Hand nehmen konnte, wenn man am letzten Spieltag auswĂ€rts zum TSV Groß Munzel reißt. Bei den GĂ€ste aus Leveste sah man, dass die Belastung der letzten Wochen, in der man teilweise 4 Spiele in 7 Tagen hatte, nicht zu kompensieren war und dass nach der Niederlage die Hoffnung auf einen Aufstieg der Erkenntnis gewichen ist, dass das diese Saison nichts mehr wird. Zu stark prĂ€sentierte sich die Konkurrenz in den letzten Spielen, als dass man auf einen Ausrutscher hoffen könnte. Etwas niedergeschlagen fasste Levestes Trainer Holger Schwabe zusammen: „Der Aufstieg ist abgehakt, das wird sich Hemmingen nicht mehr nehmen lassen. Dem ersten Tor geht ein Torwartfehler voraus, vor dem Elfmeter wurde eine klare Abseitsposition ĂŒbersehen. Aber was soll’s? Das war von uns heute auch einfach zu wenig.“

Der SVE indes kletterte auf den 12. Tabellenplatz und hat es in eigener Hand, den Verblieb in der Kreisliga zu sichern. Im AuswĂ€rtsspiel am letzten Spieltag in Groß Munzel wĂŒrde ein Unentschieden reichen, hat man derzeit drei ZĂ€hler Vorsprung auf den Aufsteiger SG Bredenbeck, die auf den TSV Foltern treffen. Einzig im Fall einer eigenen Niederlage und zweier Siege von Bredenbeck und Barsinghausen II (zu Hause gegen TuS Harenberg) drohe der Abstieg in die Kreisklasse. Doch davon ist nicht auszugehen. Goalgetter Robin JĂ€ger nach dem Spiel: „Das lassen wir uns nicht mehr nehmen. In Groß Munzel werden wir nicht verlieren!“ Sein Wort in Gottes Ohr


SV Eintr. Hiddestorf – TV Jahn Leveste      2:0 (0:0)
73 Zuschauer
SV Eintr. Hiddestorf: Lieseberg, Maaß, Özdemir, Ewert, Barlak, Basci, Mauch (60. Z. Sejdic), JĂ€ger, R. Hassanzada (89. Dönmez), Gabor, Zentner (78. Saris)
Tore: 1:0 JĂ€ger (59.), 2:0 Basci (63., Foulelfmeter)

Hassanzada-BrĂŒder entscheiden Spiel

Bei der 0:3-Niederlage in Weetzen fiel die Mannschaft nach dem Gegentor in sich zusammen – und auseinander…

Eigentlich erhoffte man sich, beim Tabellenachten aus Weetzen etwas ZĂ€hlbares mitnehmen zu können. Nach drei Siegen in Folge war die Brust ausgestreckt und man wollte mehr. Schließlich stand man nun zwar ĂŒber dem Strich, der Gefahr von unten war man sich jedoch stets bewusst.

Der Beginn des Spiels war recht trĂ€ge fĂŒr die anwesenden Zuschauer. Beide Mannschaften neutralisierten sich weitesgehend und man merkte, dass sowohl der SV Weetzen als auch die GĂ€ste aus Hiddestorf Probleme hatten, vor des Gegners Tor zu kommen. Auf dem schwerlich zu bespielenden Platz in Weetzen reihten sich FehlpĂ€sse an Konzentrationsfehler, Unachtsamkeiten an unerklĂ€rliche PĂ€sse und es war keine klare Linie zu erkennen. Trost fĂŒr beide Mannschaften zum Pausentee: Es stand noch 0:0-Unentschieden.
Nach dem Seitenwechsel nahm das Unheil jedoch seinen Lauf. Reza Hassanzada fasste sich ein Herz und war der Überzeugung, seinen Gegenspieler am eigenen Strafraum ausdribbeln zu können, verschĂ€tzte sich nur etwas dabei, verlor den Ball und Weetzens Patrick Sachse sagte ‚Danke‘ und erzielte das 1:0 fĂŒr den Gastgeber aus Weetzen.

Wer nun dachte, der Offensivdrang der Hiddestorfer war geweckt, der musste sich mit Omed Hassanzadas Chance aus der ersten HĂ€lfte zufrieden geben. Die Eintracht verfiel in alte Muster, wonach Absprachen und taktische Anweisungen nicht umgesetzt und stattdessen ‚wilde Sau im Nebel‘ gespielt wurde. Folge war das 0:2, erneut durch Sachse nur dreizehn Minuten spĂ€ter. Als dann der Ă€ltere Hassanzada-Bruder Omed kurz vor dem Ende dachte, dass man seinen Gegenspieler in den WĂŒrgegriff nehmen darf, war das i-TĂŒpfelchen an diesen Tag auf der verdorbenen Torte erreicht.

Es folgte das 0:3 und ein Zusammenprall, in der sich Stammtorwart Hozan Partawie verletzte und dessen Einsatz beim Spiel gegen den Tabellendritten TV Jahn Leveste fraglich ist.

SV Weetzen – SV Eintr. Hiddestorf     3:0 (0:0)
55 Zuschauer
SV Eintr. Hiddestorf: Partawie, Özdemir, Barlak, O. Hassanzada, R. Hassanzada (63. Saris), Basci, Z. Sejdic, Ewert, Maaß (70. Wellings), Gabor, Mauch.
Tore: 1:0, 2:0 Sachse (50., 63.), 3:0 Kaiser (83.)
rote Karte: O. Hassanzada (78., SV Eintr. Hiddestorf) wegen TĂ€tlichkeit

Wichtiger Sieg im Hemminger Derby!

Die Eintracht hat wieder Selbstvertrauen und holt den dritten Sieg in Serie. Die Rettung naht!

Am Mittwochabend war zum Derby der SV Wilkenburg Gast auf der Sportanlage an der Ihmer Str. und musste sich der gastgebenden Eintracht mit 0:1 geschlagen geben!

Mit dem Selbstvertrauen von zwei Siegen kamen die Hiddestorfer besser ins Spiel und erspielten sich ein leichtes Übergewicht. Der Ball lief gut und man schickte sich an, den bis dato sieglosen GĂ€sten im Jahr 2015 zu zeigen, dass auch in diesem Spiel nichts zu holen sein wĂŒrde. Omed als auch sein Bruder Reza Hassanzada hatten erste Chancen fĂŒr den SVE, ohne diese aber zu verwerten können. Auf der anderen Seite gelang es den Wilkenburgern nicht, zwingend in den Hiddestorfer Strafraum zu kommen.

Nach einer halben Stunde sollte Robin JĂ€ger die Hausherren nach einem Eckball in FĂŒhrung bringen. Angetrieben von Trommler Michi und seinen Komplizen schlug Zivojin Sejdic aus der Ecke der Hiddestorfer Schlachtenbummler den Ball in den Strafraum. Ein Wilkenburger stieg am höchsten und klĂ€rte den Ball – allerdings exakt in den Fuß von DauerlĂ€ufer Robin JĂ€ger, der nicht lang ĂŒberlegte und den Ball wunderbar in den Winkel schlenzte. Der Ex-Hiddestorfer Dominik di Figlia konnte der Flugbahn nur geschlagen hinterher blicken. Experten anderer Vereine und Zuschauer stritten dabei, ob der Ball haltbar war oder nicht. Co-Trainer John Fogarty dazu: „Kein Vorwurf, der war sauber in den Knick geschlenzt.“

Mit der FĂŒhrung im RĂŒcken ging es in die Pause und da schien es, als hĂ€tten die Hiddestorfer Schlafmittel bekommen. Nach der Pause drĂŒckten die GĂ€ste auf den Ausgleich und es brannte lichterloh im Hiddestorfer Strafraum. zugleich wusste man aber auch, wo das große Manko des SVW lag. „Wir waren vorm Tor nicht zwingend genug. Bei unserer Chancenanzahl muss auch mal so ein Ding reingehen“, Ă€rgerte sich Fogarty auf Seiten der GĂ€ste.

Somit blieb es bis zum Ende, wenn auch etwas glĂŒcklich, beim 1:0 fĂŒr den SVE, der damit erstmals auf einen Nichtabstiegsplatz sprang. Die Freude war bei allen riesengroß!

SV Eintr. Hiddestorf – SV Wilkenburg     1:0 (1:0)
76 Zuschauer
SV Eintr. Hiddestorf: Partawie, Özdemir, Barlak, O. Hassanzada (56. Zentner), R. Hassanzada, Z. Sejdic (72. Mauch), Basci, Gabor (90.), JĂ€ger, Maaß, Ewert.
Tore: 1:0 JĂ€ger (31.)
rote Karte: Hasani (85., SV Wilkenburg) wegen Beleidigung

Die Hafeneinfahrt in Sichtweite

Nach dem ersten Sieg in Gestorf legte die Hiddestorfer Eintracht nach und konnte auf eigenem Platz die SG Bredenbeck mit 3:2 besiegen. Das rettende Ufer ist nah…

Die Hiddestorfer haben das Fußball spielen nicht verlernt und schöpfen nach dem zweiten Sieg in diesem Jahr Hoffnunf auf den Verbleib in der Kreisliga. Daheim gegen die SG Bredenbeck musste Trainer Heiko Schöndube allerdings auf Sturmtank Alex Zentner verzichten, fĂŒr ihn spielte Stefan Gabor aus der zweiten Mannschaft von Beginn an. Ansonsten vertraute Schöndube der Elf, die am Wochenende den ersten Dreier 2015 in Gestorf holte.

Der Beginn des Spiels begann mit einem Schock. Die rund 43 Zuschauer waren Zeuge einer Slapstickeinlage unter dem Motto „nimm Du ihn, ich hab ihn sicher“. Ein langer Abschlag springt zwischen KapitĂ€n Marco Maaß und Manndecker Adem Özdemir auf, beide schauen sich an, sprechen sich aber offensichtlich nicht ab. Bredenbecks Jan-Henrik Lösch, vor dem man noch vor dem Spiel warnte, sagte „Danke“, spurtete zwischen den beiden Verteidigern durch und schloss eiskalt zum 0:1 fĂŒr die GĂ€ste aus Bredenbeck ab – da waren gerade einmal 3 Minuten gespielt. Alle Apelle zu 90-minĂŒtiger Konzentration scheinen in Hiddestorf diese Saison nicht zu fruchten. Nur fĂŒnf Minuten nach dem RĂŒckstand konnte sich der Gastgeber bei Bredenbecks Jan Thiedau bedanken, der im eigenen Strafraum gegen Stefan Gabor zu ungestĂŒm zu Werke ging. Dem Schiedsrichter Tim-Ihbe-Frerich Visser blieb nichts anderes ĂŒbrig, als auf den punkt zu zeigen und den Gastgebern einen Strafstoß zuzusprechen. Diesen verwandelte Serdal Basci eiskalt zum 1:1-Ausgleich (8.). In der Folge waren sowohl die Hiddestorfer als auch die Bredenbecker darauf bedacht, so wenige Fehler wie möglich zu machen und die flotte Anfangsphase von beiden Mannschaften  verebbte. So lag der Fokus jeweils auf der eigenen Defensive, ehe sich Reza Hassanzada ein Herz nahm und aus der zweiten Reihe einfach mal abzog. Gleichzeitig ollte dies der Weckruf fĂŒr die Offensive der in blau-rot spielenden GĂ€ste sein, die fortan auch mehr nach vorne investierten, außer zwei DistanzschĂŒssen aber nichts vorzuweisen hatten. Als dann alle schon mit dem Halbzeitpfiff rechneten, segelte eine Freistoßflanke von Marco Maaß in den Strafraum der Bredenbecker Verteidigung. Dort hĂ€tte Bredenbecks Björn Winter im Tor einfach mal einen Muks von sich geben sollen, dann wĂ€re es mit dem Unentschieden in die Pause gegangen. Er schwieg aber, sodass Florian Kupsch die Flanke irgendwie klĂ€ren wollte, blöderweise aber eine zu geringe Sprungkraft und vor allem eine miserable Strafraumorientierung besaß und so den Ball zum 2:1 fĂŒr die Eintracht ins Netz köpfte. Ein kapitaler Fehler, der die Gastgeber zu einem psychologisch gĂŒnstigen und wichtigen Zeitpunkt in FĂŒhrung gehen ließ.

Im zweiten Abschnitt strotzte der SVE nur vor Selbstvertrauen und lauerte auf Fehler der GĂ€ste. Anstatt sich hinten einzuigeln und ein Bollwerk zu errichten störte man Bredenbeck ab der Mittellinie und setzte immer mal wieder den einen oder anderen Nadelstich mit einem schnellen Konter. Omed Hassanzada war es dann vergönnt, das entscheidende 3:1 zu schießen und die FĂŒhrung auszubauen. Generell zeigt Omed nach seiner Rotsperre regelmĂ€ĂŸig ansprechende Leistungen, in denen er sich selbst stets mit einem Tor belohnt und so im Abstiegskampf zu einem wichtigen Eckpfeiler der Mannschaft wird. BezĂŒglich dieser Personalie sollte der Verein alles daran setzen, Omed auch zukĂŒnftig an den SVE zu binden! Denn erst kĂŒrzlich Ă€ußerte Rezas Bruder in dieser
Stadionzeitschrift „Halbzeit“ Abwanderungsgedanken zum Saisonende. Wo er mit den Gedanken kurz nach seinem FĂŒhrungstreffer zum 3:1 war, als er alleine auf Bredenbecks Torwart zulief, jedoch viel zu ĂŒberhastet abschloss, muss mir auch noch einmal einer verraten. Da hatte er seinen zweiten Treffer zum möglichen 4:1 schon auf dem PrĂ€sentierteller liegen, den er aber aus welchen GrĂŒnden auch immer ablehnte.

Mit einer beruhigenden 2-Tore-FĂŒhrung im RĂŒcken kam Armel Entse Oboma fĂŒr Zivojin Sejdic in der 63. Spielminute zu seinen ersten Pflichtspieleinsatz fĂŒr die erste Herren in dieser Saison und spĂ€testens mit der Einwechslung von Christopher-Sean Wellings fĂŒr eben erwĂ€hnten Omed Hassanzada stellte Trainer Schöndube die Weichen auf Verteidigung. Denn auch er registrierte, dass die GĂ€ste vom Deister wieder mehr fĂŒr die Offensive taten, die Entlasungsangriffe der Seinen aber zu oft zu hektisch und ungenau waren. So wollte man die sicher geglaubten drei punkte frĂŒhzeitig eintĂŒten und den GĂ€sten gar nicht erst die Gelegenheit geben, noch auf einen Punktgewinn zu hoffen. Sieben Minuten vor dem Ende sorgten erneut Bredenbecks Jan-Henrik Lösch fĂŒr Staunen, vor allem bei den eigenen AnhĂ€ngern der Rot-Blauen. Seinen zweiten Treffer erzielte der Ă€ltere der beiden Lösch-BrĂŒder, der von seinen Freunden auch „HĂŒtchen“ gerufen wird, mit dem Kopf und bei einer KörpergrĂ¶ĂŸe die knapp die eines Gartenzwerges ĂŒbersteigt hat das schon etwas zu heißen. Es war ein perfekt gespieleter Angriff der GĂ€ste, aus der Zentrale auf die linke Seite verlagert, per Doppelpass den Hiddestorfer Verteidiger ausgespielt und dann eine messerscharfe Flanke genau in den Lauf von „HĂŒtchen“ gespielt, der gar nicht anders konnte als den Kopf hinzuhalten und das Leder in den Maschen zu versenken.

Solltes doch noch einmal spannend werden? Bredenbeck probierte es nun mit der Brechstange, der SVE jedoch ließ sich davon nicht einschĂŒchtern und nahm immer wieder Zeit von der Uhr. Als dann Hiddestorfs Ikone Moritz Mauch an der Seitenlinie zum Wechsel bereit stand, initierte Ersatztorwart Lieseberg, der verletzt fehlte, am Seitenrand einen „Amore“-Wechselgesang zusammen mit Trainer und Spielern der zweiten Herren und es war der grĂ¶ĂŸte Stimmunsdurchbruch im Ort seit Jahren. Alles in freudiger Erwartung des Schlusspfiffes, der nicht einmal 100 Sekunden nach der Einwechslung ertönte und dem Tabellenletzten aus Hiddestorf drei ZĂ€hler im Kampf um den Nichtabstieg brachte. Schlussendlich ein verdienter Sieg, der den Sieg in Gestorf veredelte und somit die Hiddestorfer Kogge weiter Richtung sicheren Hafen brachte, der nach der Durchquerung der Nebelbank fortan direkt vor den Augen liegt.

SV Eintr. Hiddestorf – SG Bredenbeck     3:2 (2:1)
43 Zuschauer
SV Eintr. Hiddestorf: Partawie – Maaß,
Z. Sejdic (63. Entse Oboma), Özdemir,
Barlak (90. Mauch), JĂ€ger – Basci, Ewert,
O. Hassanzada (79. Wellings), R. Hassanzada – Gabor
Tore: 0:1 J. Lösch (3.), 1:1 Basci (8.), 2:1 Kupsch (45., Eigentor), 3:1 O. Hassanzada (55.), 3:2 J. Lösch (83.)
gelbe Karte: Ewert, R. Hassanzada, Özdemir

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