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MĂ€rz 08
Okt. 08
Sonntag spielte unsere 1. Herren in Weetzen gegen die 1. Herren des ortsansÀssigen SV.
Zu den Vorraussetzungen: Hiddestorf seit 8 Spielen (wettberwerbsĂŒbergreifend) ungeschlagen, konnte mit entsprechend breiter Brust anreisen. Allerdings ist es beim Tabellenletzten immer eine schwere Aufgabe. Desweiteren ist Weetzen nicht das beste Pflaster fĂŒr uns Hiddestorfer, so kam doch unsere Zweite beim vorangegangenen Spiel gegen Weetzen 2 böse mit 0:8 unter die RĂ€der.
Zum Spiel: Weetzen zeigte direkt warum sie Tabellenletzter sind und lieĂ Reza Hassanzada nach 30 gespielten Sekunden alleine durchmarschieren. Vor dem Tor verlieĂ ihn die Genauigkeit und er semmelte den Ball ĂŒber das Tor. Das hĂ€tte die frĂŒhe FĂŒhrung sein können, wenn nicht schon mĂŒssen.
Nach dieser Szene war die Luft erst einmal raus. Weetzen agierte destruktiv und brachte nach vorne nichts zustande.
Auch Hiddestorf musste erst einmal ankommen und so entwickelte sich eine relativ trostlose Anfangsphase.
Bis zur 27. Minute: Mittelfeldstratege Marco MaaĂ fasst sich ein Herz und versucht aus gut 26m den Torwart der Heimmannschaft zu ĂŒberwinden. Dieser wiederum war auf dem Posten und parierte sehenswert.
Beim anschlieĂenden Eckball durch Robin JĂ€ger, war Alex Zentner zur Stelle und köpfte den Ball in die Maschen.
Eine verdiente FĂŒhrung, spielte doch nur eine Mannschaft wirklich FuĂball.
Dann eine kuriose Szene in Minute 36: eine Riesenmöglichkeit fĂŒr Hiddestorf, im Laufe dessen der Weetzener Keeper mehrmals hielt, endete in einem Gestocher und Kampf um den Ball mehrerer Spieler im Weetzener FĂŒnfmeterraum. Der Schiedsrichter entschied richtigerweise auf StĂŒrmerfoul und im KnĂ€uel der Spieler kam es zu kleineren Rangeleien. Infolge dieser stieĂ Zikica Seydic seinen Gegenspieler, woraufhin dieser sich auf den Boden warf.
Der Schiedsrichter entschied auf Rot aufgrund einer TĂ€tlichkeit und stellte ihn vom Platz. Eine sehr harte Entscheidung,hĂ€tte es Gelb fĂŒr beide und ein paar Worte dazu auch getan.
Diese Szene schien den Schiedsrichter sehr aufgewĂŒhlt zu haben, so begann er nun sehr kleinlich zu pfeifen und einseitige Entscheidungen zu treffen.
Nach der Halbzeitpause wurde dies immer schlimmer. Infolge dessen, dass Hiddestorf eher verteidigte und Weetzen keine spielerischen Mittel vorweisen konnte, entwickelte sich eine eher körperbetonte Partie. Der einzige der damit nicht zurecht kam war der Schiri, also fing er an mit gelben Karten um sich zu werfen.
Allerdings immer fĂŒr Fouls der Hiddestorfer und nie bei taktischen Fouls der Weetzener. Durch die vielen strittigen Szenen kam Weetzen nur nach Standards vor das GĂ€stetor, ohne wirklich gefĂ€hrlich zu werden.
Die Stimmung wurde mit fortschreitender Spielzeit gereizter, da mittlerweile auch Co-Trainer Andreas Dammschneider hinter die Bande geschickt wurde und der Hiddestorfer Anhang den Schiri als Feindbild ausgemacht hatte.
Aber es wurde ja auch noch FuĂball gespielt.
Kurz vor Schluss konnte Alex Zentner infolge eines schön vorgetragenen Konters frei auf das Tor der Weetzener zulaufen. Allerdings fehlte ihm die Kraft und so konnte der Keeper seinen Schuss parieren.
AnschlieĂend zeigte der Schiri 3min Nachspielzeit an. Im Laufe dieser Nachspielzeit zĂŒckte er zweimal Gelb und einmal Rot fĂŒr Hiddestorf. Die rote Karte gegen Reza Hassanzada war berechtigt, doch spielte sein Ărger ĂŒber die unterirdische Schiri-Leistung bei seinem Nachtreten bestimmt eine Rolle.
Was dann folgte war der Wahnsinn. Die Uhr zeigte 94 min und 30 sek an, als ein langer Ball aus dem Halbfeld Richtung Hiddestorfer Tor fliegt, der bis dahin fehlerfreie Hozan Partawie rauskommt, den Ball nicht erreicht und Gunter Peschke den Ball im Tor unserer Hiddestorfer Eintracht unterbringt.
So ein grande FinalĂ© dieses Dramas war zu viel fĂŒr Auswechselspieler Tufan Dönmez und so sprintete er zum Linienrichter um diesen aus kĂŒrzester Distanz anzubrĂŒllen und zu attackieren. Dies zog eine Rudelbildung an der Seitenlinie mit mehren Beteiligten aus beiden Lagern an der Seitenlinie nach sich. Infolge dieser sah der Verursacher (Tufan Dönmez) auch eine glatt rote Karte.
Das Spiel wurde im Zuge dieses GetĂŒmmels vom Schiedsrichter regulĂ€r abgepfiffen und das Gespann verschwand in der Kabine.
So steht man dann da: 2 Punkte verschenkt und 3 Spieler fĂŒr mindestens 3 Wochen gesperrt.
Welche SchlĂŒsse zieht man daraus?
Auch wenn der Schiedsrichter „gegen“ einen ist, muss man die Fassung bewahren, die Konzentration hoch halten und sich nicht zu dĂ€mlichen Aktion hinreiĂen lassen wie zu schubsen, nachzutreten oder den Assistenten zu attackieren.
Das sagt sich vom Spielfeldrand immer leichter, aber das unterscheidet einen FuĂballer vom Bolzplatz-Kicker.
Alles in allem leider 2 verlorene Punkte. WĂŒrden wir doch mit diesen beiden Punkten auf Platz 11 der Tabelle stehen und hĂ€tten uns von Laatzen und Barsinghausen absetzen können.
Am kommenden Sonntag spielen wir in Laatzen und da sollten 3Punkte her um den Abstand zum Tabellenkeller zu verringern.
Also: wir sehen uns in Laatzen auf dem Platz!
Okt. 02
Eine passende Ăberschrift, da wir uns in den letzten Jahren im Pokal nie mit Ruhm bekleckert haben sondern eher durch schlechte Leistung und Einstellung aufgefallen sind.
Dieses Jahr hatten wir etwas LosglĂŒck,(Bison Calenberg und Hohenbostel spielen beide 3te Kreis) und die richtige Einstellung.
Also landeten wir im Achtelfinale des Kreispokals gegen den TSV aus Luthe.
Ein richtiger Kracher, sind die Luther doch in ihrer Staffel bisher ungeschlagen.
Die Devise war von Anfang an klar: SpaĂ haben, die Liga ist entscheidend. Trotzdem wollte man mitnehmen was geht.
Also rein ins Spiel:
Luthe ĂŒbernahm von Anfang an die Kontrolle und bestimmte das Spielgeschehen. Hiddestorf versuchte kompakt zu verteidigen. Dies klappte mit der leicht verĂ€nderten Viererkette auch sehr gut. AuĂer nach Standards wurde Luthe nicht wirklich gefĂ€hrlich. Entlastung Richtung Luther Tor war aber auch nicht wirklich existent. Die ersten gelben Karten vom guten Schiri gab es fĂŒr Luthe nach ca 20 min. Hiddestorf war mittlerweile besser im Spiel, gefĂ€hrlich wurde es aber fĂŒr den Kasten von Lukas Koch im Luther Tor nicht.
Es war eher der TSV der noch mal Druck machte. Erst ging ein Schhuss aus vielversprechender Position ĂŒber das Hiddestorfer Tor, dann kurz vor dem Halbzeitpfiff: Ein guter Kopfball nach Luther Ecke fliegt Richtung Winkel. Keeper Hozan Partawie hebt ab und fischt den Ball aus dem Giebel.
So ging es mit 0:0 in die Pause.
Aufgrund des kĂ€mpferischen Aufwands ein passables Ergebnis, ĂŒber einen RĂŒckstand hĂ€tte man sich aber auch nicht beschweren können.
In der zweiten Halbzeit ging das Spiel weiter wie gehabt. Dann kam Hiddestorf zur ersten Chance durch Alex Zentner, allerdings blieb diese ungenutzt. Das wĂ€re auch zu viel des Guten gewesen. đ
Das Spiel wurde mit der Zeit immer zerfahrener. Abspielfehler auf beiden Seiten hĂ€uften sich. Das Schiedsrichtergespann musste ein paar kritische Abseitsentscheidungen treffen, welche von auĂen nicht unkommentiert blieben.
Omed Hassanzada kam jetzt frisch von der Bank fĂŒr den platten Malte Saris.
Nichtsdestotrotz gehörte Luthe die Schlussphase. Mehrmals konnte sich die Angriffsabteilung bis zur Grundline durchkombinieren. Allerdings kam entweder der letzte Pass nicht an, oder der Abschluss wurde vor, bzw. auf der Linie geklÀrt.
Luthe hĂ€tte zu diesem Zeitpunkt eine FĂŒhrung mehr als verdient gehabt.
Aber wer die Butzen nicht macht, kann auch nicht gewinnen…
So ging es also ins ElfmeterschieĂen.
Luthe begann und Simon Eickemeier verlud Keeper Partawie und traf.
Stefan Gabor schoss als erster fĂŒr Hiddestorf und setzte das SpielgerĂ€t direkt an den Innenpfosten und daraufhin sprang dieser zurĂŒck ins Feld.
Zikica Seydic auf Hiddestorfer Seite machte seinem Ruf als Elferspezialist alle Ehre und traf. Robert Berg fĂŒr die GĂ€ste genauso. So stand es nach 2 Elfern fĂŒr beide Teams: 1:2
Omed Hassanzada war der dritte Hiddestorfer SchĂŒtze. Passend zu seiner Leistung nach der Einwechslung vergab er diesen.
Murat Kalender auf Luther Seite erwies sich als eiskalt und traf.
So stand es 1:3 und der Drops war so gut wie gelutscht.
Hozan Partawie entschied sich beim nĂ€chsten Schuss fĂŒr die richtige Ecke und hielt einen Elfer. Alex Zentner fĂŒr Hiddestorf traf und verkĂŒrzte auf 2:3.
Der nĂ€chste Luther SchĂŒtze scheiterte auch an Hozan. Als Hamzeh Pahlavani dann auch noch zum 3:3 traf war alles wieder offen. FĂŒnf SchĂŒtzen auf jeder Seite waren durch und jetzt ging es im Sudden Death Modus weiter.
Luthe musste vorlegen. Der Spieler lĂ€uft an und schieĂt halbhoch in die von ihm aus rechte Ecke. Hozan hat die Ecke gerochen und hĂ€lt den dritten Elfmeter in Folge!!
Mike Ewert fĂŒr unsere Eintracht war kalt wie eine Eiszeit und setzte den entscheidenen Elfmeter unhaltbar direkt neben den Pfosten.
Nun war der Jubel grenzenlos und die Pokal-Party konnte starten. Bei dem ein oder anderen KaltgetrÀnk wurde die Partie analysiert und alle kamen zum gleichen Fazit:
ScheiĂ drauf, dass die anderen besser waren. Wir sind weiter und haben richtig Bock aufs Viertelfinale!!!
Trotzdem bitter fĂŒr den TSV Luthe die soviel investiert haben und nun mit leeren HĂ€nden dastehen. An dieser Stelle viel Erfolg fĂŒr die kommenden Aufgaben in der Liga.

Aufstellung Hiddestorf:
Partawie, Youssef, Ewert, Ăzdemir, Pahlavani, JĂ€ger, Zentner, Gabor, R.Hassanzada, Saris(O.Hassanzada), Seydic.
Sep. 15
Am Sonntag stand das dritte Heimspiel an. Es ging gegen den Aufsteiger aus Ihme.
Ihme ist solide aber mit schwankenden Leistungen in die Saison gestartet und so war die Marschroute klar: Heimsieg!!
Mit dem guten Spiel in Pattensen und dem Pokalsieg unter der Woche war die Brust dementsprechend breit.
Zum Personal: Sascha im Tor, da Hozan im Urlaub ist und Benno und ich noch verletzt sind. Wieder eine Viererkette, diesmal mit Hamzeh, Mike, Adem und Robin. Marco auf der sechs, Savas links und Stefan rechts. Zentral Alex und Reza, dazu Omed in der Spitze.
Ins Spiel: Direkt nach 2 min testete Marco MaaĂ den GĂ€stekeeper mit einem feinen FreistoĂ, den dieser schön parieren konnte.
Nach kurzem Abtasten erarbeite sich Ihme die besseren Spielanteile und kam in der 15ten Minute das erste Mal zum Abschluss.
Die nĂ€chste gefĂ€hrliche Aktion der Hiddestorfer in min 19 fĂŒhrte dann zur umjubelten FĂŒhrung. Bei einem starken Ball von Hamzeh, wartete der Torwart an der Sechzehnerkante, so dass Reza ihn ĂŒberlupfen konnte. AnschlieĂend schob er den Ball ins Netz.
Zehn Minuten spĂ€ter konnte Robin JĂ€ger den Ball in der VorwĂ€rtsbewegung des Gegners erobern und schnell den öffnenden Pass auf Reza spielen. Dieser zog mit dem Ball etwas nach links um dann den Ball ĂŒber den herauseilenden Keeper ins Tor zu heben.
Ihme wurde im Anschluss sehr unruhig und stellte die gut agierende Schiedsrichterin vor einige Entscheidungen wie die erste gelbe Karte in min 31.
Ihme wechselte noch vor der Halbzeit um vielleicht noch Zugriff auf das Spiel zu bekommen. Allerdings befand sich Ihmes Devensiv-Verbund kurz vor dem Halbzeitpfiff im kollektiven Tiefschlaf. Eine halbhoch gespielte Flanke konnte nicht geklÀrt werden und Stefan Gabor stand blank am zweiten Pfosten. Er sagte danke und markierte quasi mit dem Pfiff das 3:0.
Mit einem 3:0 Zuhause im RĂŒcken ging es also weiter. Was sollte jetzt noch schiefgehen?
Die erste Chance der zweiten Halbzeit ging auf das Hiddestorfer Konto, der Schuss von Stefan Gabor wurde aber auf der Linie geklÀrt.
Hiddestorf lies es ruhig angehen und so konnte Ihme in der 53. min den Anschluss markieren. Einer ungestörten Ballkombination durchs Zentrum folgte ein strammer Abschluss der von der Unterkante der Latte im Tor landete. Nichts zu halten fĂŒr Sascha Much im Tor.
Ihme versuchte gegen kompakt stehende Hiddestorfer AbschlĂŒsse zu erzielen was wenig bis gar nicht gelang. Hiddestorf verlegte sich aufs kontern und so kamen die Minuten des Savas Barlak. Wie aufgedreht bereitete er stark ĂŒber die linke Seite eine Chance fĂŒr Omed vor. Dieser setzte den Ball aber an den Pfosten. Vier Minuten spĂ€ter (68.) war es wieder besagter Savas Barlak der den Ball mit einem schönen Schlenzer zum 4:1 im Ihmer Kasten unterbrachte.
Jetzt war das Spiel gelaufen, Hiddestorf wechselte Malte Saris fĂŒr Stefan Gabor ein und das Spiel lief gefĂ€llig vor sich hin. Dann lieĂ Sascha Much einen harmlosen Ball durch die Finger rutschen und es stand 4:2. Trotz dieses Patzers muss man Saschas Leistung, die Bereitschaft und den Mut anerkennen, sich einfach in der Kreisliga in den Kasten zu stellen um so dem gemeinsamen Erfolg ein StĂŒck nĂ€her zu kommen.
Im direkten Gegenzug stellte Omed Hassanzada nach schöner Vorarbeit von Malte Saris den alten Abstand wieder her.
AnschlieĂend kamen noch Niclas Dammschneider und Zikica Sejdic in die Partie um das Ergebnis hinten raus zu halten.
Ihme kam noch zu zwei AbschlĂŒssen scheiterten aber an Much. Kurz vor Ende der Partie kugelte sich Keeper Much bei einem Schuss die Schulter aus. Also Hozan, bleib gesund!
Die Partie endete auch in der Höhe verdient mit 5:2 und der erste Heimsieg war perfekt.
Mit 5 Punkten nach 6 Spielen kann man, wenn man die Gegner betrachtet, von einem den Erwartungen entsprechenden Start sprechen. Es könnten zwar 2-3 PĂŒnktchen mehr sein aber der Trend ist sehr positiv. NĂ€chste Woche in Leveste sind wir zwar klarer AuĂenseiter dennoch liegen uns die Levester. In der RĂŒckrunde der abgelaufenen Spielzeit konnten wir mit einem phĂ€nomenalen Heimsieg gegen Leveste den Abstiegskampf positiv fĂŒr uns beeinflussen. Also, mit dem Sieg der Zweiten am Sonntag-Vormittag und den Siegen der Jugend war dies ein sehr erfolgreiches Wochenende fĂŒr unsere Eintracht aus Hiddestorf. Hoffen wir, dass der Herbst wirklich zu einem goldenen wird. đ
Aufstellung:Â SV Eintracht Hiddestorf:Â Much, Pahlavani, S. Barlak, JĂ€ger, MaaĂ (89. Dammschneider), O. Hassanzada, Zentner, Gabor (75. Saris), Ewert, Ăzdemir, R. Hassanzada (90. Sejdic).
Sep. 07
Heute ging es zur Zweitvertretung des TSV Pattensen. Mit dem guten Ergebnis gegen Harenberg im RĂŒcken konnte man mit breiter Brust nach Pattensen reisen.
Personell sah es gut aus. Nur Adem Ăzdimir fiel aus. Marco MaaĂ ist nach Verletzung noch nicht bei 100% und nahm erst mal auf der Bank Platz.
Pattensen ist mit einem Unentschieden und zwei Siegen in die Saison gestartet. Somit waren wir uns der StĂ€rke der Pattenser bewusst. Trainer Schöndube forderte in der Besprechung folgerichtig volle Konzentration und taktische Disziplin. In einer Viererkette mit Savas Barlak links, Daniel Herzog rechts, Hamzeh und Mike innen sowie Robin auf der Sechs war der Defensiv-Verbund komplett. Alex Zentner als klassischer Achter, Reza auf der Zehn und Stefan Gabor ĂŒber rechts stellten das Mittelfeld. Vorne sollte Omed Hassanzada fĂŒr Wirbel sorgen.
Rein in die Partie: Es begann schleppend und mit Ungenauigkeiten im Spielaufbau. Der einsetzende Starkregen tat sein ĂŒbriges und so dauerte es gut 10 min bis der Ball erstmals grob in Richtung Pattenser Tor flog. Kurz darauf kam auch Pattensen zum ersten Mal zum Abschluss. Allerding setzte Joel Mertz eine flache Hereingabe knapp am Hiddestorfer GehĂ€use vorbei.
Dieses Bild sollte sich fĂŒr den Rest der Halbzeit manifestieren. Pattensen mit Ballbesitz und Hiddestorf reagiert. Wenn wir mal den Ball am FuĂ hatten, ging es viel zu schnell und hastig nach vorne, so dass der Ball immer sofort wieder weg war.
Nach und nach erarbeiteten sich die Pattenser auch Chancen. So musste Hozan Partawie in Minute 22 zeigen, dass er nicht umsonst mit Torwarthandschuhen den Platz betreten hatte. Ein nach flach unten rechts geschossener Ball aus ca 16m fand in ihm seinen Meister. Kurz danach hĂ€tte es 1:0 fĂŒr Pattensen stehen mĂŒssen, denn der Pattenser StĂŒrmer maschierte nach einer verunglĂŒckten Abwehraktion auf rechts ganz alleine aufs Tor zu. Doch wieder entschied Hozan das Duell fĂŒr sich. Bis zur Halbzeitpause blieb Pattensen die bessere Mannschaft, ohne jedoch zwingende Aktionen zu kreieren.
Mit diesem aus Hiddestorfer Sicht schmeichelhaftem Ergebnis ging es in die Pause.
Zur Halbzeit reagierte Coach Schöndube. Er nahm den bis dato unglĂŒcklich agierenden Daniel Herzog vom Platz und bracht Routinier Marco MaaĂ. Dazu muss man sagen, dass Daniel in seinem ersten Herren-Jahr bisher jedes Spiel von Anfang an gemacht hat. Das die Leistung dann auch mal nicht stimmt ist nur menschlich und völlig normal. Jeder Nachwuchsspieler fĂ€llt irgendwann in dieses âLeistungslochâ.
Durch den Wechsel rutschte Hamzeh auf die AuĂenverteidiger-Position nach rechts und Marco ging nach innen neben Mike Ewert.
Pattensen war das alles ziemlich egal und sie machten dort weiter wo sie in Halbzeit eins aufgehört hatten. Zwei Minuten nach Wiederanpfiff klatschte ein Kopfball nach einer Ecke auf die Hiddestorfer Latte. Das Spiel ging weiter wie in Halbzeit eins: Pattensen mit Ballbesitz, Hiddestorf lĂ€uft hinterher und verschenkt in der VorwĂ€rtsbewegung viel zu schnell den Ball. Ab der 60ten Minute wurden die AngriffsbemĂŒhungen der Pattensener immer schwĂ€cher. Der wieder einsetzende Regen tat sein Ăbriges um zur UnattraktivitĂ€t des Spiels beizutragen.
Die Schlussphase wurde dann noch mal etwas hektisch. Durch kleine Fouls auf beiden Seiten und unglĂŒckliche Schiri-Entscheidungen wurde es noch mal spannend. Die ein oder andere gelbe Karte belegt dies auch statistisch.
Pattensen zollte nun dem hohen Aufwand der ersten 80min Tribut und begann hinten zu schwimmen. Jeder der sich mit FuĂball beschĂ€ftigt, weiĂ was passiert wenn man vorne die Butzen nicht macht: Man fĂ€ngt sich hinten eins. Und fast hĂ€tte sich dieses ungeschriebene Gesetz mal wieder bestĂ€tigt. In der 87ten Minute spielte ein Verteidiger einen katastrophalen RĂŒckpass auf den Heimtorwart. Reza Hassanzada hatte den Braten wohl gerochen und schnappte sich die Kugel. Alleine vorm Torwart hĂ€tte er eine Vielzahl von Möglichkeiten gehabt die Pille im Tor unterzubringen.
Allerdings legte er sich den Ball zu weit vor, so dass dieser leider ins Toraus ging. Quasi mit dem Abpfiff war es wieder Reza, der sich durchtanken konnte. Diesmal kam er zwar zum Abschluss, allerdings stellte dieser, mit dem schwĂ€cheren Rechten geschossene Ball, den Heimkeeper vor keine gröĂeren Probleme. Querlegen wĂ€re in dieser Situation vielleicht die bessere Entscheidung gewesen.
Nichtsdestotrotz darf man nicht ausblenden, dass ein Sieg hier das Gegenteil von verdient gewesen wÀre.
Aber: Beim FuĂball gewinnt nicht immer der, der es verdient. Mit etwas Fortuna und mehr Konzentration geht man hier sogar als Sieger vom Platz.
Das Unentschieden ist unter dem Strich in Ordnung, wenn nicht sogar etwas glĂŒcklich.
Jetzt haben wir also 2 ZÀhler auf dem Konto. Das nÀchste Punktspiel findet nÀchsten Sonntag um 15 Uhr in Hiddestorf gegen den Nachbarn aus Ihme-Roloven statt.
Alles andere als 3 Punkte in diesem Heimspiel wĂ€ren eine EnttĂ€uschung! Am Mittwoch den 09.09. spielen wir im Kreispokal in der dritten Runde in und gegen Hohenbostel. Dies wird ein guter Test, da sowohl Hohenbostel als auch Ihme-Roloven uns das Spiel machen lassen wird. Ăber gute UnterstĂŒtzung in Hohenbostel freut sich das ganze Team. Seit langem sind wir mal wieder in der dritten Pokalrunde! Hohenbostel spielt in der dritten Kreisklasse und muss von uns niedergekĂ€mpft werden!
Mit dem Selbstvertrauen eines Pokalsieges holen wir drei Punkte gegen Ihme und blicken einem goldenen Herbst entgegen.
Ich persönlich werde in Hohenbostel nicht vor Ort sein, da ich am 08.09.2015 endlich am Knie operiert werde um der Mannschaft bald nicht nur vom Spielfeldrand, bzw. der Tastatur helfen kann.
Aufstellung Hiddestorf: Partawie, Herzog(MaaĂ), Pahlavani, Ewert, Barlak, JĂ€ger, Zentner, R.Hassanzada, Traupe(Saris), Gabor, O.Hassanzaa
